f.re.e 2014: Eindrücke & Fotos

f.re.e 2014: Eindrücke & Fotos

Da isser rum, der erste Samstag der ‚f.re.e Reise- und Freizeitmesse 2014‘! Für den ersten Wochenend-Tag überlaufen wie erwartet, dafür nicht minder interessant wie an den anderen Tagen. Ich hoffe euch daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck darüber geben zu können, was heute so los war und welche Trends uns dieses Jahr gemessen an den unzähligen Messeständen bevorstehen.

Mein erster Dank gilt der Messe München International (MMI) für die überaus unkomplizierte und schnelle Akkreditierung. Meiner Erfahrung nach stellen sich viele Messeveranstalter sehr unflexibel an wenn man als vergleichsweise kleiner Blog ein Presseticket beantragt – zugegebenermaßen fehlt dem Blog hier auch noch etwas die Substanz in Sachen Leserzahlen, aber mit entsprechenden Messebesuchen möchte ich ja sukzessive daran arbeiten, wieder und wieder interessante Themen zu präsentieren und langfristig mit und dank euch eine solide Stammleserschaft aufzubauen. Dank der Akkreditierung konnte ich dann heute anständig arbeiten, ungestört Fotos schießen (z.B. die von Danny weiter unten im Artikel) und viele viele Impressionen für euch sammeln. Aber legen wir mal mit dem Wesentlichen los!

Die f.re.e 2014 erstreckt sich über insgesamt sechs Hallen der Messe München, die sich allesamt verschiedenen Themen aus der Reise- bzw. Freizeitwelt bedienen. Dieses Jahr gab’s erstmal eine komplette Halle nur zum Thema Fahrräder und Zubehör – ein Trend der sicherlich auch dem Thema „eBikes“ und dem entsprechenden Zugang vieler Erwachsener und Rentner in die Fahrradwelt geschuldet ist, mehr dazu weiter unten. Weil ich weiß dass euch und mich die Bikes am meisten interessieren, bin ich heute eigentlich auch nur in der Halle B6 zugegegen gewesen.

Der erste Eindruck: Man kann tatsächlich 8 Stunden in einer einzigen Halle verbringen. Von kleinen Resellern, über alternative Biketouren-/Alpcross-Anbietern, bis hin zu den Big Playern der Szene hat sich einiges wiederfinden lassen das letzten Endes zu einer interessanten und standesgemäßen Bikemesse dazugehört. Mit größeren Ständen vertreten waren beispielsweise KTM, Simplon, Steppenwolf, Kreidler und viele verschiedene Bikemanufakturen. Gefehlt haben mir persönlich zwar richtig große Haltestellen wie Specialized, Canyon und Garmin, das wird aber wohl primär einfach an der Zielgruppe der Messe gelegen haben – Familien mit Kinder, Rentner, Bikecasuals. Auf meine Rückfrage nach Enduros bekam ich von den meisten Verkäufern nur erstaunte Reaktionen und Absagen, natürlich war keines auf der Messe fahr- oder zumindest vorzeigbar.

Entsprechend auch der gefühlte Trend der Messe: eBikes! Wohin man schaute, an geschätzt sicher 95% aller Messestände mindestens ein (Mountain-)Bike mit Hilfsmotor. Auch die guten alten 26er waren kaum noch zu sehen, dafür gab’s zahlreiche 650B / Twentyniner zu bestaunen. Besonders ehrgeizig und dementsprechend stark mit eBikes vertreten waren die vielen einzelnen Bikemanufakturen, die den Motor dann mal entweder fließend in den Rahmen oder sogar als Lefty-Verschnitt in der Gabel verbaut haben. Ich hab’s mir dann notgedrungen auch nicht nehmen lassen mal selbst ein (KTM-)eBike auf dem Testparcour des ADFC e.V. zu fahren. Ich muss sagen: Einfach mal ausprobieren, ich hätte nicht gedacht dass das soviel Spaß macht. Aber keine Sorge: Ich ertrete mir weiterhin jeden Höhenmeter selbst, alles andere könnte ich mir auch nicht verzeihen.

Aber, last but not least, der für mich heute definitiv beste Grund zur f.re.e 2014 gefahren zu sein: Danny MacAskill himself. Die Trial-Ikone aus Schottland war und ist auch am morgigen Messetag wieder vor Ort um innerhalb von 20 Minuten und auf einem 200m²-Parcour das zu tun was er am besten kann: Tricksen bis der Arzt kommt! Ich war schon vor der Show vor Ort und durfte, außer ein Schwätzchen mit Danny zu führen, ein paar richtig coole Bilder schießen. Macht auf jedenfall einen sehr bodenständigen Eindruck, cooler Typ!

Falls euch der Beitrag gefallen hat – oder auch nicht – freue ich mich über eure Kommentare unter dem Artikel. Ride on!